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Als Ihr Bürgermeister ...

... möchte ich unsere Zukunft weiter erfolgreich gestalten.

In Zeiten des demografischen Wandels gilt es
Herausforderungen zu meistern, Chancen nutzen und Alfeld zu bewegen.

Demografischer Wandel:

Herausforderungen meistern, Chancen nutzen, Alfeld bewegen
Deutschland befindet sich seit Jahren mitten im Demografischen Wandel. Auch in Alfeld gilt, wie in vielen ländlich geprägten Regionen: wir werden weniger, wir werden älter und wir werden „bunter“. Die dadurch entstehenden Herausforderungen stellen uns vor Aufgaben, die unser planerisches und politischen Handeln bestimmen.  

Dies betrifft besonders sämtliche Bereiche der Daseinsvorsorge, seien sie pflichtig oder freiwillig. So sind „weniger Einwohner“ für eine Kommune gleichbedeutend mit sinkenden Einnahmen. 


Der Demografische Wandel ist nicht aufzuhalten. Mein Ziel ist es, die Höhe des zu erwartenden Bevölkerungsverlustes in der Zukunft zu minimieren. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass wir dabei auf einem guten Weg sind. Die Stadt Alfeld (Leine) unter meiner Verantwortung wird es schaffen, diese Herausforderung zu meistern, aber auch ihre die Chancen zu nutzen.  


Sich „kaputtzusparen“, also aufzuhören, in kommunale Infrastruktur zu investieren ist definitiv der falsche Weg. 

Diesen werde ich nicht gehen. Kommunale Infrastruktur voreilig rückzubauen, Öffentliche Einrichtungen zu schließen, quasi die soziale Landschaft der Stadt Alfeld (Leine) mit dem Rasenmäher kurz zu halten, führt lediglich dazu, Abwanderungs-Tendenzen zu verstärken und möglichen Zuzug von Interessierten zu hemmen. 


Mir geht es darum, intelligent, strukturiert und mit Weitsicht die kommunale Infrastruktur bedarfsgerecht anzupassen. Dies wird auf der einen Seite sicherlich dazu führen, Angebote dem Bedarf entsprechend zurückzufahren. Hier ist die Minimierung der Grundschulstandorte das passende Beispiel. Andererseits aber durch die Setzung von Schwerpunkten Angebote auszubauen. 


Hierfür stehen beispielhaft der Ausbau der Bürgerschule Alfeld und die anstehenden baulichen Anpassungen der Dohnser Schule. Der Umbau der Struktur der Stadt Alfeld (Leine) wird bereits seit zehn Jahren, planvoll erfolgreich betrieben. Diesen Prozess gilt es, weiter fortzuführen. 


Wie in der Vergangenheit, wird dies dann gut gelingen, wenn die Bevölkerung der Stadt Alfeld (Leine) nicht nur über die notwendigen Schritte informiert, sondern in die Prozessentscheidungen offen und transparent mit einbezogen wird. Nur gemeinsam werden wir weiter die Zukunft Alfelds erfolgreich gestalten.

Kinder und Jugend

Kinder-, Jugend- und familienfreundliche Stadt
Noch vor 15 Jahren ist man davon ausgegangen, dass aufgrund der sinkenden Geburtenzahlen Kindertagesstätten in ihrem Bestand zur Disposition stehen werden. Insbesondere der Bedarf der Eltern an längerer und früher einsetzender Kinderbetreuung – sowohl aus beruflichen aber auch pädagogischen Erwägungen heraus - hat gezeigt, dass diese Annahme unzutreffend ist. Hierauf hat die Stadt Alfeld (Leine) frühzeitig reagiert. 

Die Betreuungsangebote im Krippen- und im Hortbereich wurden ausgebaut. Bestes Beispiel sind die baulichen Veränderungen an der Kindertagesstätte Gabelsberger-Straße, die zur Zeit die komplette Angebotspallette von Krippe, Kindergarten und Hortbetreuung vorweist.


Aktuell stehen wir vor der Fertigstellung der – nach 40 Jahren Betrieb notwendigen - Sanierung der Kindertagesstätte „Schlesische Straße“.



Deshalb halte ich es weiterhin erforderlich, Kindergarten- und Krippenangebot bedarfsgerecht auszubauen, um die baulichen Voraussetzungen einer pädagogisch sinnvollen und fortschrittlichen Kinderbetreuung sicherzustellen. 


Die Nachfrage nach Hortplätzen sinkt. Dies insbesondere deshalb, weil an der Bürger- und an der Dohnser Schule ein verlässliches Ganztagesangebot vorgehalten wird. Auch an der Grundschule Föhrste werden die Kinder im Nachmittagsbereich betreut. 


Auch zukünftig wird der Bedarf im Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung auf gleichbleibend hohem Niveau bleiben. 

Um gleiche Betreuungs- aber auch Bildungsqualität sicherzustellen, wird es kurzfristig erforderlich sein, wie an der Bürgerschule auch, die Dohnser Schule, versehen mit einer Mensa, zu einer inklusionsgerechten Grundschule mit Ganztagesangebot baulich zu erweitern.


Daran will ich als Bürgermeister weiter arbeiten.


Finanzen

Ziel ist einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen und weiter positive Jahresergebnisse zu erwirtschaften.
Kommunale Haushalte sind in Deutschland seit Jahren unter Druck. Dies liegt nicht zuletzt daran, das der Gesetzgeber die Kommunen mit vielerlei zusätzlichen Aufgaben bedenkt und finanziell belastet hat, ohne für einen monetären Ausgleich zu sorgen. Dies ist auch die Ausgangslage in Alfeld. 

Wie der gerade vorgelegte wirtschaftliche Jahresabschluss 2011 aber bereits aufgezeigt hat, fallen die prognostizierten Defizite weitaus geringer in der Endabrechnung aus, als angenommen.


Dies ist u.a. auf eine teilweise verbesserte konjunkturelle Situation in der Bundesrepublik Deutschland zurückzuführen. Im Wesentlichen aber haben die von Politik und Verwaltung eingeleiteten Konsolidierungsschritte zu dieser Verbesserung beigetragen.

Dieser Trend setzt sich nach den vorliegenden vorläufigen Jahresergebnissen für die Jahre 2012 bis 2015 deutlich fort. 

Meine Zielsetzung, spätestens ab dem Jahre 2018 ausgeglichene Jahresergebnisse zu erwirtschaften, haben wir aller Voraussicht schon im vergangenem Jahr erreicht. Hierdurch haben wir wohl die Möglichkeit, auf einen Schlag 1 Millionen Euro Schulden abzubauen.


Mit dem im Jahre 2018 abgeschlossenen Umbau der Kläranlage in Wettensen hat der Rat eine richtige Entscheidung für die Zukunft getroffen. Wie bei diesem Beispiel muss uns gelingen, auch unter dem Aspekt der Generationengerechtigkeit, die Verschuldung zurückzuführen und sich auf der anderen Seite nicht der guten kommunalen Infrastruktur in Alfeld zu berauben. Dies hätte die unausweichliche Konsequenz, dass mehr Menschen als erwartet, unsere Heimatstadt verlassen. 

Eine marode Infrastruktur führt dazu, einen möglichen Trend zu beschleunigen, und damit in nicht unerheblichem Maße für eine abnehmende Finanzkraft zu sorgen. 


Auch in Zukunft wird es unter meiner Führung so sein, dass notwendige, bedarfsgerechte Investitionen in die kommunale Infrastruktur - trotz enger Finanzlage - realisiert werden. Ein „kaputtsparen“ wird es mit mir nicht geben.


Alfeld muss infrastrukturell gut aufgestellt sein, um fit für die Zukunft zu bleiben. 


Ehrenamt

Das Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft.
Ohne das hohe ehrenamtliche Engagement in Alfeld wäre das sehr gute Angebot im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich undenkbar. Unsere Stadt wäre eine andere – gesellschaftlich ärmer und sozial kälter. 

Auch in Zukunft wird es darauf ankommen, Institutionen wie die Musikschule, die Kulturvereinigung, den Stadtjugendring und alle anderen ehrenamtlichen Organisationen, die zum Wohlergehen unserer Stadt beitragen, zu unterstützen, zu beraten und zu begleiten. 


Eine besondere Rolle nimmt hierbei die Freiwillige Feuerwehr ein. Genauso wie in allen anderen gesellschaftlichen Bereiche setzen wir uns hier mit den Herausforderungen des Demografischen Wandels auseinander. Unter meiner Leitung werden die Feuerwehren in der Stadt Alfeld (Leine) auch zukünftig mit dem notwendigen Gerät und Material nach neuestem Stand der Technik ausgestattet werden. 


Mit der Erstellung des Feuerwehr-Bedarfsplans durch die Feuerwehren und die Verwaltung wurde ein deutlicher Rahmen gesetzt, den es einzuhalten gilt. Aufgrund der gesetzlichen Bedingungen werden sich allerdings bei einigen Ortswehren Veränderungen nicht vermeiden lassen. Hierbei ist es wichtig, dass die jeweiligen Kommandos selbst - in einem konstruktiven Dialog miteinander – Lösungen erarbeiten. 

Gemeinsam mit dem Stadtkommando und der Verwaltung können so Entscheidungen und Vorschläge entwickelt werden, die von allen Beteiligten getragen werden können.


Die anstehende Zusammenlegung der Wehren Imsen und Wispenstein , ist ein gutes Beispiel. Diese Prozesse gilt es, weiter eng mit den vor Ort Verantwortlichen Feuerwehrkameradinnen und –kameraden zu moderieren und zu begleiten. Mit mir wird es keine Veränderungen von oben herab geben. 


Aufgrund der Entwicklung im vergangenen Jahr habe ich mich - bei einstimmiger Beschlussfassung durch den Rat - dafür entschlossen, bei der Stadt Alfeld (Leine) eine Stelle für einen Flüchtlingskoordinator einzurichten. Damit ist es uns gelungen, sicherzustellen, dass die Menschen, die aus Not und aufgrund von Flucht und Vertreibung zu uns kommen, in unserer Stadtgesellschaft ordnungsgemäß nach Recht und Gesetz aufgenommen werden konnten. Dies hat allerdings nur deshalb so hervorragend funktioniert, weil ein nicht zu erhoffendes ehrenamtliches Engagement dazu beigetragen hat, dass wir gemeinsam die Situation meistern konnten. 

Ohne die vielen Ehrenamtlichen, die sich im Rahmen der Flüchtlingsbetreuung verdient gemacht haben, wären wir wahrscheinlich gescheitert. Allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.


Die Einrichtung der Stelle eines Flüchtlings-Koordinators war auch deshalb erforderlich, um das Ehrenamt hauptamtlich zu unterstützen und zu entlasten, damit die vielen Bürgerinnen und Bürger sich engagiert auf die unmittelbare Unterstützung der hilfesuchenden Menschen konzentrieren konnten. 


Es wird nun wiederum unsere gemeinsame Aufgabe sein, den nächsten Schritt zu tun, nämlich die Rahmenbedingungen für eine schnelle und gelungene Integration unserer neuen Einwohnerinnen und Einwohner sicherzustellen.


Auch hier ist die Stadt Alfeld (Leine) weiterhin auf das hohe ehrenamtliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger angewiesen, so dass es für mich zwingend erforderlich ist, die Stelle des Flüchtlingskoordinators auch in der Zukunft beizubehalten. 


Innenstadt

Zentrum und Herz von Alfeld
Das Herz unseres städtischen Lebens ist unsere Altstadt. Aufgrund marktspezifischer Veränderungen - wie zum Beispiel dem Internethandel etc. - sieht sich der inhabergeführte stationäre Einzelhandel grundsätzlich neuen Herausforderungen gegenüber. Unsere Innenstädte werden durch Filialketten uniformer und abhängiger von strategischen konzernweiten Firmenentscheidungen. Dieses haben wir in Alfeld an mehreren Stellen erfahren müssen, das gut funktionierende Geschäfte aufgrund von Konzernentscheidungen aus der Fläche abgezogen wurden. 

Erkennbar, haben solche Tendenzen auch in unserer Fußgängerzone, die im Kern aus der Leinstraße, ihren Nebenstraßen, der Sedanstraße und der Marktstraße besteht, Lücken hinterlassen. Unter dem Aspekt „Wirtschaftsförderung und Unterstützung des Einzelhandels in der Kernstadt“, arbeitet die Verwaltung schon daran, mit den Einzelhändlern und den Eigentümern in der Kernstadt Strategien zu entwickeln, um die Einkaufstadt Alfeld (Leine) in ihrer Qualität zu sichern. Das Forum Alfeld Aktiv e.V., das wir finanziell unterstützen, hat hier gute Arbeit geleistet. 


Durch das Einzelhandelsgutachten und damit verbundenen einstimmigen politischen Entscheidungen mit Veränderungen u.a. im Bereich der Bebauungspläne, haben wir sichergestellt, dass innenstadtrelevante Ware nicht auf der sogenannten Grünen Wiese, angeboten werden darf. Somit geben wir Investoren die notwendige Sicherheit, die es bedarf, um sich in der Innenstadt zu engagieren. 


Wir haben damit unsere Innenstadt nach besten Kräften und im Rahmen aller uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten geschützt. Dieses Vorgehen wird niedersachsenweit als beispielhaft bewertet. Wir werden unsere Innenstadt nur in ihrer Qualität erhalten und das Angebot ggf. ausbauen können, wenn wir keinen Zentimeter von unseren Beschlüssen gemäß den Aussagen des Einzelhandelsgutachten abweichen. Jeder „Sündenfall“ führt zu einer Erosion, die den Bestand der Innenstadt gefährden wird. Das wird es mit mir als Bürgermeister nicht geben.


Politik und Verwaltung können im wirtschaftlichen Bereich Rahmen-Bedingungen setzen. Ein unmittelbarer Eingriff in den Wettbewerb sieht das Gesetz nicht vor, vielmehr verbietet es ihn sogar. 

Sicher ist grundsätzlich eines: dem Innerstädtischen Handel geht es gut, wenn er seine Kunden erreicht - und diese ihn. Wir tragen dem mit über 1.600 auf die Innenstadt bezogenen Parkplätzen Rechnung. Allerdings liegt es auch an uns allen, das wir auch alle Gelegenheiten wahrnehmen, lokal einzukaufen und nicht dem vermeintlich bequemeren Weg über das Internet wählen. 


Aus all´diesen Faktoren habe ich die Schlussfolgerung gezogen, dass es wichtig ist, die betroffenen Einzelhandelstreibenden und Gebäudeeigentümer in der Kernstadt nicht nur an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, sondern sie verantwortlich offen und transparent in einzubeziehen. 


So hat der Rat nicht unerhebliche Mittel bereitgestellt um einen externen Projektentwickler mit dieser Aufgabe zu betrauen. Es ist gelungen, in der Kernstadt eine Standortgemeinschaft ins Leben zu rufen, die aus mittlerweile aus 34 Einzelhändlern und/oder Eigentümern von Immobilien besteht. Dieser Kreis ist bereit mit Verwaltung und Rat gemeinschaftlich verantwortlich Strategien zu entwickeln, um den kernstädtischen Einkaufsstandort Alfeld zu stärken. Diese Initiative gilt es weiterhin intensiv und nicht nur mit guten Worten, sondern mit Taten zu begleiten und zu unterstützen. Dafür stehe ich ein.


Wenn ein nicht unwesentlicher Faktor für die heutige Problemstellung des Einzelhandels der Internethandel als Konkurrenz ist, plädiere ich dafür, mit den Einzelhändlern zusammen, ihre Reaktion auf die Konkurrenz zu erörtern. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist es möglich, die Einzelhändler zu bewegen, neben ihren Verkaufsgeschäften gemeinsam ihre Waren auch im Internet anzubieten. An einem solchen Projekt will ich gerne mitarbeiten. 



Darüber hinaus müssen wir dafür Sorge tragen, dass ansiedlungswillige Einzelhändler weiterhin in der Kernstadt die Möglichkeit haben, sich niederzulassen. 


Die Bebauung der Fußgängerzone ist historisch gewachsen und mittelalterlich geprägt. Die vorhandenen Verkaufsflächen in den Immobilien sind tendenziell für den Einzelhandel zu klein. Wie die Beispiele der Fa. Rossmann aber auch der Fa. Magnus deutlich zeigen, ist es durch Flächenpooling – also dem Zusammenlegen von Gewerbeflächen - möglich, ausreichend große Verkaufsflächen dem Einzelhandel und damit auch ansiedlungswilligen Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Auch hier sind wir auf die Mitwirkung der Gebäudeeigentümer angewiesen und auch dieses Thema wird mit der Standortgemeinschaft erörtert werden. 


Das Einkaufserlebnis und der Charme einer mittelalterlichen Innenstadt – wie hier in Alfeld – ist ungleich höher zu bewerten als der Einzelhandelsstandort „grüne Wiese“. Dort zu bauen, ist immer günstiger, weil der Investor dort voll erschlossene unbebaute Flächen vorfindet. Nachvollziehbarer Weise sind bebaute Flächen – wie eben in den Innenstädten - schwerer einer Einzelhandelsnutzung zuzuführen.


Ich möchte mit strategischen Partnern und dem Land Niedersachsen weiter daran arbeiten, diese Einschränkungen für die Kernstadt auszugleichen. 

Öffentlicher Personen-Nahverkehr

Mobilität auch im Alter
Eine älter werdende Bevölkerung verlangt nach neuen Formen der Mobilität. Um unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger weiter am sozialen Leben teilhaben zu lassen, wird es erforderlich sein, den öffentlichen Personennahverkehr auf ihre Bedürfnisse anzupassen. 

Es muss gelingen, sämtliche Ortsteile in bedarfsgerechter Form mit dem öffentlichen Personennahverkehr so zu versorgen, dass die Möglichkeit besteht, alle in der Kernstadt vorhandenen Angebote, vom Einkaufen, den Behördengängen, vom Arzt- und Krankenhausbesuch, bis hin zur Nutzung der Bahn wahrzunehmen. 


Mit dem Kauf des Bahnhofsgebäudes haben wir einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Dieser wird als zentraler Anlaufpunkt zur Mobilitätszentrale für die Stadt Alfeld (Leine) aber auch für die Region Leineberland ausgebaut werden. Hiermit haben wir nachhaltig sichergestellt, dass das Bahnhofsgebäude auch weiterhin den Pendlerinnen und Pendlern als Aufenthalts- und Servicebereich zur Verfügung steht.

Das Thema „Mobilität“ ist bereits angearbeitet und wurde der Politik vorgestellt. 


Ich setze mich dafür ein, dass wir mit dem Regionalverkehr Hildesheim zusammen unsere beiden Stadtbuslinien so gestalten, dass es für die Bevölkerung attraktiver wird, den Bus anstatt des eigenen PKW’s zu nutzen. 


Regional denken, lokal handeln

Die Region zusammenhalten
Die Region Leinebergland, bestehend aus den Samtgemeinden Gronau, Duingen, Freden, Lamspringe, Sibbesse, dem Flecken Delligsen und der Stadt Elze, umfasst mit der Stadt Alfeld (Leine) zusammen 65.000 Menschen. Viele sind auf das Mittelzentrum Alfeld bezogen, so dass wir in unserer lokalen Planung auf unser Umland Bezug nehmen müssen.

In der letzten Förderperiode der Europäischen Union ist die Region Leinbergland als „Leaderregion“ eng zusammengewachsen. Ohne die enge Zusammenarbeit als Region Leinebergland wäre es sicherlich nicht möglich gewesen, dass die Samtgemeinde Duingen und die Samtgemeinde Gronau, die Samtgemeinden Sibbesse und Lamspringe und die Samtgemeinde Freden und die Stadt Alfeld (Leine) über Fusionsprozesse miteinander diskutiert hätten


Auch wenn nicht alle Gespräche zum erwünschten Ergebnis gekommen sind, ist das Wir-Gefühl in der Region dennoch enorm gewachsen. 

Alle beteiligten Kommunen stehen den gleichen Herausforderungen des demographischen Wandelns - sicherlich in leicht unterschiedlicher Ausprägung - gegenüber. 

Mit viel Mühe und persönlichem Einsatz ist es mir gelungen, diese Region zusammenzuhalten und auf ein gemeinsames Ziel, nämlich die Gründung eines Regionsvereins unter Aufrechterhaltung eines Regionalbüros zusammenzuschweißen.  


Diesen Weg möchte ich gerne weitergehen. Einzeln und allein wären wir sicherlich schlechter in der Lage sein, die Herausforderung des demographischen Wandels zu meistern und seine Chancen zu nutzen.  


Nur eine gemeinsame Strategie für diese Region wird uns in die Lage versetzen, unsere Zukunft erfolgreich zu gestalten. 


In der Gemeinsamkeit werden wir genug politische Kraft entwickeln können, um den Landkreis Hildesheim und Landesbehörden davon zu überzeugen, dass Projektförderung vor Ort, hier in unserer Region sinnvoll und nachhaltig ist. 

Wir sind mit dem neuen Regional-Management sehr gut aufgestellt.


Mein Ansinnen ist, mit einer starken Region Leinebergland unseren Raum zu stabilisieren und fortzuentwickeln. 

Wirtschaft

Miteinander sprechen, heißt voneinander lernen.
Die Stadt Alfeld (Leine) ist ein traditioneller Industriestandort mit innovativen Betrieben. 
Um auch als Wohnstandort attraktiv zu bleiben, sind Arbeitsplätze im Bereich Industrie, Handel und Gewerbe eine wesentliche Grundvoraussetzung. Insofern ist für mich Wirtschaftsförderung in all ihren Belangen Chefsache. 

Diese Strategie hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als bewährt und soll auch zukünftig weiter fortgeschrieben werden. Nur durch unmittelbare persönliche und vertrauliche Kommunikation mit der Industrie, dem Handel und dem Gewerbe ist es möglich, die Belange der Wirtschaft zielgerichtet zu unterstützen. Ihre Veränderungsbedürfnisse in einem öffentlichen Ausschuss, quasi auf dem Marktplatz zu diskutieren ist nicht im Interesse der Betroffenen.. Der Rat ist bei allen wichtigen Entwicklungen mit seinen Fachausschüssen ohnehin als Entscheidungsträger mit im Boot. Ein Wirtschaftsförderungs-ausschuss geht an den Bedürfnissen der heimischen Wirtschaft vorbei und ist nicht notwendig. 


Das Industriegebiet Limmer-West II erfüllt seine Aufgabe. 

Seine Etablierung im Jahre 2004 zielte insbesondere auf heimische Firmen ab, die Erweiterungs- und Veränderungsbedarf haben. Die begonnene Bebauung zeigt die Notwendigkeit Gewerbe- und Industriefläche weiter vorzuhalten. Wäre Limmer-West II nicht vorhanden, wäre sicherlich die eine oder andere Firma, die sich nun dort angesiedelt hat, in Nachbarkommunen abgewandert. Entwicklungen in naher Zukunft werden die Notwendigkeit der Vorhaltung zusätzlich untermauern.

Miteinander sprechen, heißt voneinander lernen. 

Der Dialog mit dem revitalisierten „Industrieverein Alfeld und Umgebung“ zeigt, dass man sich in der Wirtschaft und der Verwaltung gleichermaßen bewusst ist, gemeinsam die sich stellenden Herausforderungen meistern zu müssen - dieses aber auch zu wollen. Im intensiven Zusammenwirken mit „HI-Reg“ der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Hildesheim, sind bereits mit dem Industrieverein Alfeld zusammen, mehrere Projekte auf den Weg gebracht worden, die sich vor allem mit dem Thema Gewinnung von Arbeitskräften und der Vermeidung eines Facharbeitermangels in der Region beschäftigen. 


Zukünftig wird es neben der kontinuierlich betriebenen Wirtschaftsförderung durch den Bürgermeister darauf ankommen, die Gesprächsprozesse mit dem Industrieverein, aber auch mit dem Arbeitskreis Handel des Forum Alfeld Aktiv zu intensivieren, um gemeinsame Konzepte zu erarbeiten, die tragfähig und nachhaltig sind. Unter meiner Verantwortung steht die Rathaustür zukünftig weiter offen. 

Mit mir als Bürgermeister wird darüber hinaus die Strategie, eine angemessene sozialen Infrastruktur zu erhalten, weiter fortgeführt werden. 

Nur durch ein gute kommunale Infrastruktur besteht Industrie, Handel und Gewerbe weiterhin ein attraktives Umfeld, in dem sich die Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer gerne niederlassen wollen. Es muss uns gelingen das die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, auch was hochrangige Positionen angeht, nicht fern des Betriebsstandortes in Hannover oder Hildesheim leben und nach Alfeld „lediglich“ zum Arbeiten kommen.


In meinen Augen macht es immer mehr Sinn, vor Ort zu arbeiten und zu leben.

Dieses zu fördern, dafür stehe ich auch weiter der Wirtschaft im Wort. 

Gesundheitsversorgung

Das ärztliche Versorgungsangebot erhalten
Alfeld ist für die Region auch Mittelzentrum im Bereich der Gesundheits-Versorgung. 
Kernstück ist und bleibt hierbei unser Krankenhaus.

In den letzten zehn Jahren als Bürgermeister habe ich im Zusammenwirken mit dem Landkreis Hildesheim dafür Sorge getragen, dass das Alfelder Krankenhaus, das unmittelbar von der Insolvenz bedroht war, weiter fortgeführt werden konnte.


Sicherlich muss sich der jetzige Betreiber steigern, um unseren Anspruch an eine ordnungsgemäße Gesundheitsversorgung eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung voll zu erfüllen. 

Diesen Prozess begleite ich mit dem Landkreis Hildesheim sehr eng. 

Aber es liegt auch an uns, den Bürgerinnen und Bürgern in Alfeld sowie in der Region Leinebergland, dass wir die positiven Entwicklungen weiter unterstützen und dem Krankenhaus mit Vertrauen begegnen. Wenn nicht wir, wer dann?


Ich werde alles tun, um den Erhalt und die qualitative Steigerung des Alfelder Krankenhauses sicherzustellen. 


Im Bereich der niedergelassenen Ärzte sind wir gut aufgestellt. Aber auch hier gilt es, die Situation gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel im Auge zu behalten.


Im engen Zusammenwirken mit der zuständigen kassenärztlichen Vereinigung stehe ich dafür, dass das gute ärztliche Versorgungsangebot aufrechterhalten bleibt.

Was galt – gilt weiter :

Hierfür werde ich als Ihr Bürgermeister eintreten.,